Die Rüstungsbranche marschiert und marschiert. Das Rüstungsunternehmen Rheinmetall ist am Mittwoch um 1,6 % – in den ersten Sitzungsstunden – geklettert und steht vor neuen Rekorden an der Börse. Die Aktie hatte schon zuvor innerhalb von fünf Handelstagen mehr als 10 % gewonnen. Grundlage der Kursgewinne sind unverändert die Diskussionen um neue Rüstungspläne.
So will die EU mittlerweile zumindest der öffentlichen Wahrnehmung nach in die Selbstverteidigung investieren. Die Gewinne sind also in erster Linie stimmungsgetrieben. Unabhängig davon gilt es auch, die Aktie wirtschaftlich zu beurteilen – und hier steht ein wichtiger Termin an.
Rheinmetall: Volle Erkenntnisse erst am 14. März
Am 14. März wird das Düsseldorfer Unternehmen seine Quartalszahlen zum 4. Quartal 2023 präsentieren. Dann wird deutlich, ob und inwiefern die Aktie aus der Sicht von Value-Investoren noch günstig genug sein kann. Daran gibt es aktuell durchaus Zweifel – denn mittlerweile ist das KGV für das vergangene Geschäftsjahr schon auf 27 geklettert.
D. h. im historischen Rückblick, diese Aktie wäre vergleichsweise zumindest recht ordentlich bewertet.
Das KGV für das neue Jahr liegt bei derzeit 18,8. Das wäre wiederum aus der Sicht von Value-Investoren vollkommen akzeptabel – am 14.3. werden die jetzt wohl wichtigsten Karten auf den Tisch gelegt.
